EuroLeague-Wetten in der Schweiz – nur zwei Veranstalter, und was das für Sie bedeutet

Updated Oktober 2026
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Ein Basketball liegt auf dem hellen Parkett einer leeren Halle, im Hintergrund steigen die Tribünenreihen im Halbdunkel an.

Die EuroLeague 2025/26 endete am 24. Mai 2026 in Athen mit dem Titel für Olympiakos Piräus. Wer in der Schweiz auf dieses Turnier setzen will, hat dafür genau zwei Anlaufstellen – und beide gehören einer Kantonsgruppe, nicht dem ganzen Land.

Ab der Saison 2025/26 wurde die EuroLeague von 18 auf 20 Mannschaften erweitert; die Hauptrunde umfasst 38 Spiele im Hin- und Rückspiel.

Stand: Oktober 29, 2026 · Bewilligungen abgeglichen mit der Veranstalterübersicht der Gespa und den Spielregeln von Swisslos Sporttip und Loterie Romande Jouez Sport.

Womit Schweizer auf die EuroLeague setzen können – der Vergleich der zehn Anbieter

Die Auswahl beginnt nicht mit einer Liste von Bonusangeboten, sondern mit einer Frage, die sich vor jeder anderen beantworten lässt: Wer darf hier überhaupt Sportwetten veranstalten? In der Schweiz sind das zwei. Swisslos mit dem Produkt Sporttip und die Loterie Romande mit Jouez Sport, beide gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019. Alles andere, was ein Schweizer Browser an Wettseiten ausspuckt, arbeitet ohne Schweizer Bewilligung und damit ausserhalb des Rahmens, der die folgenden zehn Zeilen überhaupt vergleichbar macht.

Verglichen wird deshalb nichts Beliebiges, sondern vier Punkte, die sich nachprüfen lassen: die Bewilligungslage, das Wettangebot im Rahmen der zugelassenen Sportarten und Wettarten, die selbst gesetzten Limiten und schliesslich die Frage, was ein Anbieter von jedem eingesetzten Franken behält. Der letzte Punkt entscheidet mehr über den Ertrag eines Jahres als jede Werbeprämie, und er ist der einzige, den man aus den Quoten selbst ausrechnen kann.

panorama der geprüften Anbieter

Anbieter Schweizer Bewilligung Veranstalterin bzw. berichtete Lizenz
Swisslos Sporttip Veranstalter- und Spielbewilligung nach BGS, Aufsicht Gespa SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Sitz Basel
Loterie Romande Jouez Sport Veranstalter- und Spielbewilligung nach BGS, Aufsicht Gespa Loterie Romande, Société de la Loterie de la Suisse Romande
PowBet keine Schweizer Bewilligung berichtete Lizenz nicht erstellt, ohne Geltung in der Schweiz
Cloudbet keine Schweizer Bewilligung berichtete Lizenz nicht erstellt, ohne Geltung in der Schweiz
MrXbet keine Schweizer Bewilligung berichtete Lizenz nicht erstellt, ohne Geltung in der Schweiz
Rabona keine Schweizer Bewilligung berichtete Lizenz nicht erstellt, ohne Geltung in der Schweiz
Betovo keine Schweizer Bewilligung berichtete Lizenz nicht erstellt, ohne Geltung in der Schweiz
DirectionBet keine Schweizer Bewilligung berichtete Lizenz nicht erstellt, ohne Geltung in der Schweiz
1Bet keine Schweizer Bewilligung berichtete Lizenz nicht erstellt, ohne Geltung in der Schweiz
N1 Bet keine Schweizer Bewilligung berichtete Lizenz nicht erstellt, ohne Geltung in der Schweiz

Die Spalte mit der Herkunft liest sich für acht Zeilen gleich, und das ist keine Auslassung, sondern der Befund: Bei diesen acht ist eine Lizenz ausserhalb der Schweiz entweder gar nicht erst nachweisbar oder sie hat hier ohnehin keine Wirkung. Ein Veranstaltertitel aus Curaçao, Malta oder Deutschland entfaltet in der Schweiz keine Kraft, und daran ändert die Grösse des Anbieters nichts. Was das praktisch heisst, steht im Abschnitt «Rechtslage in der Schweiz» – dort, wo die Folgen für den einzelnen Wettschein stehen und nicht die Systematik.

Die Reihenfolge der folgenden Einzelbesprechungen folgt derselben Logik: zuerst die beiden Veranstalter, die hier eine Bewilligung halten, danach die acht ausländischen Marken, die Schweizer trotzdem antreffen. Wer nur wissen will, wo er im Rahmen des Gesetzes setzen kann, ist nach den ersten beiden Abschnitten fertig. Wer schon einmal auf einer der anderen Seiten gelandet ist, findet im Abschnitt «Wie die ausländischen Domains blockiert werden» was dort fehlt.

Swisslos Sporttip: die Bewilligung, die das Angebot begrenzt statt es zu öffnen

Swisslos hat ihren Sitz in Basel und veranstaltet Lotterien und Sportwetten gestützt auf die IKV 2020; die Sportwetten laufen unter dem Namen Sporttip. Das Vertragsgebiet umfasst die Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH sowie den Kanton Tessin und das Fürstentum Liechtenstein. Ein Online-Konto bekommt nur, wer dort wohnt oder sich gewöhnlich aufhält.

Diese Wohnsitzregel ist der Punkt, an dem die Bewilligung von einem Vorteil zu einer Bedingung wird. Für die Mehrheit der Deutschschweizer ist sie unspektakulär; für einen Zuzüger aus einem Nichtvertragskanton ist sie die ganze Antwort. Zur Registrierung braucht es mindestens 18 Jahre, es darf keine Spielsperre bestehen, und jede Person darf sich nur einmal registrieren. Die Ausweisdaten werden aus dem hochgeladenen Dokument ausgelesen und gegen Adressdatenbanken geprüft. Das ist mehr Aufwand als ein E-Mail-Feld, und es ist genau der Aufwand, der die Sperrlisten und die Auszahlungswege überhaupt funktionsfähig macht.

Die Einsätze hat Swisslos eng gezogen: mindestens CHF 1 für Einzel- und Kombinationswetten, höchstens CHF 1’000 für eine Einzel- oder Kombinationswette und CHF 10’000 für eine Systemwette. Eine Wette über der Limite wird nicht angenommen, und Swisslos kann die Grenzen jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern. Für einen Gelegenheitswetter ist das reichlich Luft. Wer einen Vierzeiler mit vierstelligen Einsätzen plant, stösst hier an – und zwar nicht an einer Hürde, die man verhandeln könnte.

Beim Kombiboost gilt eine Mindestquote von 1.50 je Vorhersage, vier Vorhersagen sind Pflicht, und der Bonus auf den Nettogewinn steigt mit der Zahl der Vorhersagen: 5 % bei vier, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn. Einsatz und Gewinnerhöhung sind begrenzt. Wer die Staffel liest, sieht sofort, dass die grossen Prozentsätze am schwersten zu erreichen sind; fünfzehn Spiele mit je mindestens 1.50 zu kombinieren, ist kein Abendwerk. Das Cash-Out-Angebot ist vorhanden, aber als Feature und nicht als Recht: es gibt es für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, online, vor Spielbeginn und live, aber nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung. Wird abgerechnet, fehlt der Kombiboost. Der Cash-Out-Betrag liegt tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn und hängt vom Stand der Sportereignisse ab.

Fazit: Der Kombiboost ist hier keine Werbegeste, sondern eine Staffel mit klaren Sprüngen — die 5 % erreichbar, die 100 % an einer Strecke von fünfzehn Spielen, deren Mindestquote den Einsatzplan diktiert. Wer ohnehin viele Partien kombinieren will, findet eine Regelung, die seine Gewohnheit belohnt; wer eine einzelne Wette hält, bleibt davon unberührt, und der Gewinn fällt dann eben ohne Zuschlag aus.

Loterie Romande Jouez Sport: dieselbe Bewilligung, ein anderes Vertragsgebiet

Die Loterie Romande veranstaltet Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura; sie nennt als Kontaktadresse Avenue de Provence 14, 1001 Lausanne, zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz und 221 Mitarbeitende. Wer in Zürich wohnt und hier setzen will, wird bei der Kontoeröffnung nicht weiterkommen.

Die 2’350 Verkaufsstellen sind der Unterschied, den man nicht wegdiskutieren kann. Swisslos arbeitet in einem Gebiet, das von Basel bis ins Tessin reicht; die Loterie Romande arbeitet in sechs Kantonen, dafür mit einer Vertriebsdichte, die in Genf oder Lausanne jedem Bahnhof eine Annahmestelle zur Seite stellt. Für die Romandie ist das der naheliegende Weg zur Wette, nicht der Zweitkanal.

Mehr steht über die Bedingungen dieses Veranstalters hier nicht zu beurteilen. Wer in Freiburg oder im Wallis ein Konto eröffnen will, sollte sich die konkreten Limiten und Spielregeln direkt bei Jouez Sport ansehen, statt sie aus den Bestimmungen des anderen Veranstalters abzuleiten. Zwei Bewilligungen desselben Typs sind noch keine zwei identischen Werke.

Fazit: Die Bewilligung ist dieselbe, das Einzugsgebiet nicht — und damit unterscheidet sich für einen Wetter in der Westschweiz alles, während sich für einen in der Deutschschweiz nichts unterscheidet. Der Anbieter löst ein regionales Problem, kein landesweites.

PowBet: ohne Schweizer Bewilligung, ohne Sperrregister-Anbindung

PowBet tritt ohne Schweizer Bewilligung an. Hier fehlt der Schweizer Rechtsschutz, und das Angebot unterliegt keiner Schweizer Aufsicht.

Fazit: Was hier fehlt, ist nicht ein Zertifikat, sondern der ganze Apparat dahinter — Register, Aufsicht, Ansprechpartner. Wer auf einer blockierten oder gespiegelten Domain setzt, verliert in dem Moment jede Instanz, an die er sich wenden könnte.

Cloudbet: ohne Schweizer Bewilligung, mit Domain-Risiko

Cloudbet tritt ohne Schweizer Bewilligung an. Der Anbieter verfügt über keine Schweizer Lizenz und ist nicht an das Schweizer Schutzregister angebunden.

Fazit: Eine Marke ohne erreichbare Aufsicht verlagert das Risiko vollständig auf den Kontoinhaber — und ein Streit über eine Wette ist dann kein Beschwerdeverfahren, sondern ein Brief in ein anderes Land.

MrXbet: ohne Schweizer Bewilligung, ohne Schweizer Sperrregister

MrXbet tritt ohne Schweizer Bewilligung an. Es existiert keine Schweizer Anbindung an das Sperrregister und kein Schweizer Rechtsschutz für dieses Angebot.

Fazit: Über die Konditionen dieses Anbieters gibt es hier nichts zu sagen — und das ist kein blosser Satz, sondern bereits die halbe Beurteilung. Verglichen werden Marken auf nachprüfbaren Angaben.

Rabona: ohne Schweizer Bewilligung, mit eingeschränktem Rechtsweg

Rabona tritt ohne Schweizer Bewilligung an. Hier fehlt der Schweizer Rechtsschutz, und das Angebot unterliegt keiner Schweizer Aufsicht.

Fazit: Ein Konto auf einer solchen Seite bleibt ein Konto ohne Gegenüber in der Schweiz. Fällt die Domain weg, steht der Guthabenstand auf einem Server, den niemand hier greifen kann.

Betovo: ohne Schweizer Bewilligung, ohne Schweizer Ansprechpartner

Betovo tritt ohne Schweizer Bewilligung an. Der Anbieter verfügt über keine Schweizer Lizenz und ist nicht an das Schweizer Schutzregister angebunden.

Fazit: Ganz ohne Schweizer Bewilligung — und damit auch ohne Ansprechpartner, wenn die Auszahlung eines Gewinns sich zieht. Der Schweizer Spielerschutz endet dort, wo die Bewilligung endet.

DirectionBet: ohne Schweizer Bewilligung, ohne Schweizer Instanz

DirectionBet tritt ohne Schweizer Bewilligung an. Für Spieler aus der Schweiz existiert hier weder ein Rechtsschutz noch eine Anbindung an das Sperrregister.

Fazit: Diese Seite hat in der Schweiz niemanden, der für sie einsteht. Wer dort spielt, mag recht haben — nur durchsetzen kann er sein Recht vor keinem hiesigen Gericht.

1Bet: ohne Schweizer Bewilligung, ohne Schweizer Schutzweg

1Bet tritt ohne Schweizer Bewilligung an. Die Marke operiert ausserhalb der Schweizer Gesetze und ohne Anbindung an die nationalen Schutzmechanismen.

Fazit: Eine Blockadeprüfung bei der Gespa ist hier der einzige Vorabtest, der etwas taugt. Vorher sagt ein Name gar nichts aus.

N1 Bet: ohne Schweizer Bewilligung, mit dünner Vergleichsgrundlage

N1 Bet tritt ohne Schweizer Bewilligung an. Eine Schweizer Instanz oder ein Rechtsschutz für Wetten sind bei diesem Anbieter nicht vorhanden.

Fazit: Bleibt ein Name mit Schweizer Publikum und ohne Schweizer Bewilligung. Für einen Vergleich liefert er nichts, was ein Bewilligungsinhaber nicht ohnehin besser belegt.

Warum die Rangliste mit der Bewilligung beginnt und nicht mit der Quote

Eine Rangliste, die mit Angeboten beginnt, übergeht die einzige Frage, die in der Schweiz eine belastbare Antwort hat. Wer unter den zwei Veranstaltern wählen darf, entscheidet nach Wohnsitz, nach Einzelwette oder Kombination und danach, wie oft er überhaupt setzt. Wer in der Deutschschweiz oder im Tessin wohnt, richtet das Konto bei Swisslos ein; ein Konto bei der Loterie Romande kommt für ihn gar nicht infrage. Umgekehrt liegt es für einen Wetter aus Genf genau andersherum. Das ist keine Präferenz, die man abwägen könnte, sondern eine Zugehörigkeit.

Bei den acht ausländischen Marken dreht sich die Reihenfolge um: Dort ist die Bewilligung nicht der Anfang des Vergleichs, sondern das, was den Vergleich beendet. Zwei Warnsignale bleiben damit für jeden Wettenden, der sich trotzdem dafür entscheidet. Betrifft eine Wette ein Ereignis, für das der Anbieter keine gültige Bewilligung besitzt, kann Swisslos eine Kombination auch dann für ungültig erklären, wenn sie mit abhängigen Ereignissen ohne die Bet-Builder-Funktion zustande gekommen ist. Und wer dort spielt, findet sein Konto nie in einem Sperrregister, das ihn notfalls vor sich selbst schützt.

Das folgende Rechenbeispiel zeigt, wie sich die Quotenmarge aus den angenommenen Zahlen ergibt — an einem Zwei-Weg-Markt mit der Annahme 1.90 auf beide Ausgänge, die als Beispiel dient und keine echte Preisangabe ist. Ein solcher Markt hat nach der üblichen Definition eine Auszahlungsquote von 1 ÷ (1/1.90 + 1/1.90), also rund 95 Prozent der Einsätze, und eine Marge von etwa 5 Prozent auf jeden gesetzten Franken. Setzt jemand CHF 100, so fliessen davon rund CHF 5 rechnerisch an den Veranstalter, unabhängig davon, wie das Spiel ausgeht. Die Marge ist also kein Aufschlag auf die Wette, sondern in der Quote bereits enthalten. Bei drei Ausgängen mit Quoten um 2.60 steigt der Abzug deutlich, weil drei angenommene Preise zusammen mehr als die reale Chance abbilden. Der Betrag, den der Anbieter über ein Jahr von allen Einsätzen behält, hängt damit wesentlich davon ab, wie viele verschiedene Märkte jemand bespielt.

Die EuroLeague verstehen — was auf dem Spielplan steht und was im Wettschein

Die Liga wurde im Jahr 2000 von grossen Klubs wie Real Madrid, dem FC Barcelona und Olympiakos Piräus unter dem Dach der ULEB gegründet; die erste Saison 2000/01 wurde mit 24 Teams gespielt. Heute steht die EuroLeague als Gemeinschaftsunternehmen von Euroleague Basketball und der International Management Group, die zur Endeavor Group gehört, und sie ist von der Zahl der Teilnehmer her kleiner als in ihrem ersten Jahr.

Ab der Saison 2025/26 wurde die EuroLeague von 18 auf 20 Mannschaften erweitert; die Hauptrunde umfasst 38 Spiele im Hin- und Rückspiel. Für einen Wettenden ist diese Zahl keine Randnotiz, sondern der Takt des Angebots. Zwanzig Mannschaften, die je 38 Mal spielen, ergeben einen Spielplan, der von Ende September bis in den Mai praktisch jeden Spieltag mehrere Partien liefert — und damit sehr viel mehr Gelegenheiten, als eine Fussballliga in derselben Zeit bietet. Die EuroLeague 2025/26 lief vom 30. September 2025 bis zum 24. Mai 2026.

In der EuroLeague 2025/26 qualifizierten sich die ersten sechs Teams direkt für die Playoffs; die Plätze 7 bis 10 spielten in Play-ins um die letzten beiden Plätze, danach folgten Playoff-Serien im Modus «Best of five». Das Final Four der EuroLeague 2025/26 wurde im Telekom Center Athens in Athen ausgetragen. Für den Wettschein bedeutet die Serienphase eine Besonderheit, die viele übersehen: In einer Best-of-five-Serie entscheidet nicht nur, wer gewinnt, sondern auch, ob ein Team nach zwei Spielen mit dem Rücken zur Wand steht. Die Dynamik einer Serie lässt sich nicht mit einem einzelnen Ligaspiel verrechnen.

Geschichte hat der Wettbewerb in dieser Saison reichlich produziert: Olympiakos Piräus gewann die EuroLeague 2025/26 als erster Hauptrunden-Erster überhaupt den Titel; als wertvollster Spieler des Final Four wurde Evan Fournier gewählt. Der millionste Punkt der EuroLeague-Geschichte fiel am 18. Dezember 2025 durch Théo Maledon von Real Madrid beim 95:90 gegen Paris Basketball; den ersten Punkt hatte Dino Rađa für Olympiakos am 16. Oktober 2000 erzielt. Ein solcher Anlass taucht in keiner Quote auf, aber er ist der Grund, warum eine Liga, die älter ist als die meisten ihrer Internetseiten, überhaupt ein Publikum hat.

Bei Swisslos ist der Weg vom Modus zum Markt über die zugelassene Liste geregelt. Erlaubt sind nur Sportwetten; Wetten auf Wetter, Politik oder Fernsehsendungen sind nicht zugelassen. Die Gespa führt die zugelassenen Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten in einer Liste (Version 10.09.2026), und nur was dort steht, darf angeboten werden. Qualifikationsrunden erscheinen nur, wenn sie gelistet sind, Frauenwettbewerbe nur, wenn sie gelistet sind, Ranglistenwetten nur, wenn die Rangliste über den Einzug in einen internationalen Wettbewerb oder das Podest entscheidet, und Trainingsläufe nie. Ecken- und Kartenmärkte fehlen, eine Esport-Sektion fehlt ebenfalls. Wer also bei einem bewilligten Veranstalter auf die EuroLeague setzen möchte, findet die Partien dort, wo sie in dieser Liste stehen — und sucht vergeblich nach dem exotischen Randmarkt, den eine internationale Seite bereithält.

Was der Sporttip-Wettende selbst mitbringt, ist ebenfalls geregelt: Der Gewinnbetrag ergibt sich aus Einsatz mal Quote, bei Kombinationen mal Gesamtquote, dem Produkt der Einzelquoten, und wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet, dann auf fünf Rappen genau abgerundet. Eine Kombination aus zwei Vorhersagen mit 1.90 und 1.80 hat also eine Gesamtquote von 3.42; aus CHF 20 Einsatz werden rund CHF 68.35 zurück, bevor die Rundung greift. Diese Abrundung ist keine Kleinigkeit, sie zieht die Auszahlung praktisch immer ein wenig nach unten, und kein Veranstalter weist darauf in der Werbung hin.

Livewetten gelten bei Sporttip unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00, und in spielentscheidenden Situationen wie Elfmeter, roter Karte oder Videoschiedsrichter-Entscheid kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten. Wer in der Schlussminute noch schnell auf einen Korb setzt, weil die Verbindung schnell ist, hat nicht gewettet, sondern den Einsatz zurückerhalten. Zudem umfasst die reguläre Spielzeit die reguläre Spieldauer plus Nachspielzeit; Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind.

Rechtslage in der Schweiz — was die Bewilligung umfasst und was sie ausschliesst

Online-Sportwetten sind in der Schweiz ein Geldspiel und fallen unter das Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51, in Kraft seit dem 1. Januar 2019); die Aufsicht führt die Gespa, die Interkantonale Geldspielaufsicht mit Sitz in Bern, deren Grundlage das Geldspielkonkordat ist. Die ESBK ist nicht zuständig — sie beaufsichtigt nur Casinos. Wer eine Wette anbietet, braucht eine Veranstalterbewilligung und zusätzlich eine Bewilligung pro Spiel, und die Bewilligung gilt nur in der Schweiz. Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter von Lotterien und Sportwetten auf zwei begrenzt: Swisslos mit Sporttip und die Loterie Romande mit Jouez Sport. Eine Liste weiterer bewilligter Buchmacher gibt es nicht, weil es keine gibt; die Gespa veröffentlicht nur die Sperrliste der blockierten ausländischen Domains. Der Reingewinn geht an gemeinnützige Zwecke in den Kantonen.

Ein breiter Fluss fliesst unter einer Steinbrücke im Nebel, am Ufer stehen Platanen mit nassen Blättern.
Ab der Saison 2025/26 wurde die EuroLeague von 18 auf 20 Mannschaften erweitert.

Aus dieser Konstruktion folgt etwas, das für den einzelnen Wetter sofort spürbar ist. Ein Konto setzt Wohnsitz in der Schweiz voraus und in der Praxis zusätzlich Wohnsitz im Gebiet des jeweiligen Unternehmens. Wer in Zürich wohnt, kann sich bei der Loterie Romande nicht registrieren, und wer in Genf wohnt, nicht bei Swisslos. Das ist keine Härte, sondern die Folge davon, dass zwei Veranstalter je ein Territorium bedienen. Ein Umzug über die Sprachgrenze hinweg, und das Konto muss neu eröffnet werden.

Fällt das Angebot der bewilligten Veranstalter also kleiner aus als das, was ausländische Seiten zeigen? Ja, und der Grund ist die Liste. Die Gespa führt in der Version vom 10.09.2026 die zugelassenen Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten. Ereignisse, an denen überwiegend Minderjährige teilnehmen, sind ausgeschlossen. Livewetten sind erlaubt, vor Spielbeginn und live, soweit der Veranstalter eine entsprechende Bewilligung hält; das Gesetz kennt keine statuartorische Beschränkung auf einzelne Live-Märkte. Wer ständig nach Randmärkten sucht, wird darum bei einer ausländischen Seite mehr finden — nur nutzt ihm das nichts, wenn er die Wette in der Schweiz nicht durchsetzen kann.

Im Ausland ansässige Buchmacher arbeiten demgegenüber ohne Schweizer Bewilligung. Eine Lizenz aus Curaçao, Malta, Deutschland oder einem anderen Staat hat in der Schweiz keine Wirkung; eine fehlende Lizenz ist keine Formalie. Das gewerbsmässige Veranstalten von Sportwetten ohne Schweizer Bewilligung ist strafbar: bis zu drei Jahre oder eine Geldstrafe, in besonders schweren Fällen bis zu fünf Jahre. Der Spielende wird nicht bestraft, aber Einsätze und Gewinne können in einem Verfahren gegen den Veranstalter eingezogen werden. Praktisch bedeutet das: Bei einer ausländischen Marke fehlt nicht bloss eine Zulassung, es fehlt die Schweizer Schutzfunktion mit allem, was dazugehört — Einschränkungen für Minderjährige, Kontrolle der Spielsucht, Beschwerdeweg und eine Prüfung des Spielverlaufs nach Schweizer Vorgaben.

Bei Sporttip-Livewetten ist die Praxis strenger, als es die Regeln vermuten lassen: Ein Treffer, der nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert wurde, zählt mit Quote 1.00. Das erscheint harmlos, weil der Einsatz zurückkommt. Es ist aber nur dann harmlos, wenn es der einzige Fall bleibt.

Wie die ausländischen Domains blockiert werden

Die Gespa veröffentlicht eine Sperrliste ausländischer Domains, die Schweizer Telekom-Anbieter über DNS blockieren; die erste Liste stammt vom 3. September 2019, und 671 Domains standen Ende 2025 darauf. Blockierte Domains werden innerhalb von Stunden durch neue ersetzt — ein Vorgang, den die Gespa als Domain-Hopping bezeichnet und bei dem sie unter anderem Interwetten und Bet-at-Home nennt; bet365 führt sie als auf der Liste stehend. Für einen wettenden Leser heisst das: Die Blockade ist ein Filter, keine Wand. Sie sagt, welche Adresse gerade nicht erreichbar ist, und nichts darüber, was von dem Angebot zu halten ist. Betreiber von Wettangeboten ohne Schweizer Bewilligung sind mit ihren Domains auf der Gespa-Sperrliste auffindbar.

Was bei einem ausländischen Anbieter auf dem Spiel steht

Diese Seite will niemandem eine ausländische Buchmacherseite ausreden, sondern beschreiben, was der Verzicht auf die Bewilligung kostet. Die Bewilligung ist die Eintrittskarte zum Schweizer Telekom-Markt, und ohne sie gibt es für einen Anbieter kaum einen Weg, ein Schweizer Publikum zuverlässig zu erreichen. Ausländische Anbieter haben ihre Domains deshalb schon mehrfach gewechselt; die Sperrliste nennt 671 Domains, und wenn eine davon gesperrt wird, springt die nächste ein. Der einzelne Wettende merkt davon wenig, solange alles läuft. Er merkt es, wenn eine Auszahlung ausbleibt und niemand da ist, bei dem er sich beschweren kann.

Was die bewilligten Anbieter dagegen bieten, hat ebenfalls Grenzen: Am 10. Januar 2026 trat eine Änderung in Kraft, wonach Wetten auf Frauenwettbewerbe nur zugelassen sind, soweit sie in der Liste stehen. Die zugelassenen Wetten sind also nicht nur weniger, sie sind auch weniger geworden. Für einen Wetter, der sich in der Vergangenheit auf eine breite Auswahl verlassen hat, ist das ein Rückschritt, für einen, der ohnehin die EuroLeague und die grossen Fussballligen spielt, kaum spürbar.

Ein Blick auf ein Spiel mit zwei Ausgängen: Was die Quote nicht sagt

Wer bei einem Anbieter auf ein EuroLeague-Spiel setzt, sieht eine Quote, keine Aufteilung. Die Quote enthält bereits den Anteil, den der Anbieter von jedem eingesetzten Franken einbehält. Aus zwei angenommenen Quoten von 1.90 auf beide Ausgänge lässt sich das rechnerisch zeigen: Die Summe der Kehrwerte ergibt 1/1.90 + 1/1.90, also rund 1’053, was einer Auszahlungsquote von etwa 95 Prozent entspricht; die Marge beträgt damit rund 5 Prozent der Einsätze. Diese Zahl gilt für den angenommenen Markt und für den Tag, an dem sie erhoben wurde, und für nichts anderes. Bei drei Ausgängen mit Quoten um 2.60 steigt die Summe der Kehrwerte und damit der Abzug; bei einem Markt mit sehr wenigen Teilnehmern fällt er kleiner aus. Was die Quote nicht verrät, ist die Verteilung, mit der der Anbieter die eingenommenen Einsätze auf die Ausgänge verteilt. Ein Buch von rund 1’053 auf einen Zwei-Weg-Markt kann, je nach dem Verhältnis der Einsätze, dem Anbieter einen sicheren Ertrag oder ein offenes Risiko bescheren. Der Wettende hat darauf keinen Einfluss, das Geld, das er abliefert, ist unabhängig davon gleich.

Spielerschutz: was Sie vor der ersten Wette festlegen müssen

Die Limiten setzt in der Schweiz der Spielende, nicht der Staat. Der Veranstalter muss von jedem Konto einen oder mehrere Höchstwerte für Einsätze oder Verluste über Tag, Woche oder Monat verlangen; eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach einer Frist, die das Gesetz mit 24 Stunden ansetzt und die Swisslos und Loterie Romande in ihren eigenen Bestimmungen mit 72 Stunden anwenden. Bei Swisslos müssen vor der ersten Sporttip-Teilnahme Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage gesetzt werden, mit einer Oberlimite von CHF 9’999 und CHF 1’000 für Personen unter 21 Jahren; zusätzlich ist eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage möglich. Es gibt in der Schweiz keine gesetzlich festgeschriebene Einzahlungsobergrenze.

Eine Armbanduhr und ein Wasserglas stehen auf einem Nachttisch im ersten Morgenlicht, daneben ein zugeklapptes Buch.
Vor der ersten Sporttip-Teilnahme müssen Spielende Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen (Oberlimite CHF 9'999, unter 21 Jahren CHF 1'000).

Wer seine Wette in Sporttip einrichtet, bekommt also zuerst keinen Wettschein zu sehen, sondern drei Felder. Das klingt nach Formalie, ist aber ein Mechanismus. Dass eine Erhöhung 72 Stunden braucht, ist der eigentliche Schutz: Sie deckt den Abend ab, an dem eine Serie schiefgelaufen ist. Wer in dieser Frist seine Limite nicht anfassen kann, kann sie am nächsten Morgen immer noch nicht anfassen, und genau das ist gewollt.

Ein weiteres Schutzmittel ist die Spielsperre. Bei Swisslos lässt sich der Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, ohne Aufhebung vor Fristablauf; eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizerischen Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie im Fürstentum Liechtenstein. In der Schweiz existiert ein gemeinsames Sperrregister für ausgeschlossene Personen. Wer wegen Überschuldung oder Spielsucht ausgeschlossen ist oder sich selbst gesperrt hat, hat keinen Anspruch auf Einsätze oder Gewinne zurück.

Bei einem Anbieter ausserhalb der Schweiz fehlt die Anbindung an dieses Register. Wer sich dort registriert, taucht in keinem Sperrregister auf und hat damit keine Instanz in der Schweiz, die ihn notfalls vor sich selbst schützt. Das klingt nach einer Formalität; tatsächlich ist es der Unterschied, den ein Mensch mit einer Spielerkarriere am deutlichsten spürt. In der Schweiz ist das Instrument einheitlich: Wer sich sperren lässt, ist gesperrt. Ein Schweizer Veranstalter darf einem gesperrten Spielenden keine Teilnahme mehr ermöglichen.

Das ist die eine Seite. Es gibt auch eine andere, die etwas verunreinigt, was man gerne klar hätte: Die Gespa führte 2025 Testkäufe durch, bei denen an Verkaufsstellen in 47,5 Prozent von 200 Fällen eine Sportwette an eine minderjährige Person verkauft wurde. Die Kontrolle an der Ladenkasse ist also nicht annähernd so lückenlos, wie sie sein sollte. Der Online-Weg ist über die Registrierung strenger. Wer seinem Kind, das über eine Ausweiskopie verfügt, den Kauf an einer Verkaufsstelle zutraut, sollte wissen, was die Zahl sagt.

Es gibt darüber hinaus eine Selbstverständlichkeit, die nicht immer eingehalten wird: Wer als Wettkämpfer an einem Wettereignis teilnimmt, darf auf dieses Ereignis nicht wetten. Für jeden anderen ist die Wette auf ein Basketballspiel offen, solange er mindestens 18 Jahre alt ist. Wo die Zeiten verdichtet werden, geht das am Beispiel der Spielsperre noch weiter: Eine freiwillige Selbstsperre lässt sich erst nach drei Monaten aufheben, und dabei ist eine Fachstelle beteiligt; eine selbst gewählte Pause von bis zu sechs Monaten muss der Veranstalter anbieten. Für einen Wetter, der seine Limite selbst nicht mehr im Griff hat, ist das kein Riegel, sondern ein Notausgang mit Verzögerung — 1 bis 180 Tage Sperre sind lang, und kein Anbieter darf sie umgehen. Wer wissen will, ob eine Pause eingehalten wurde, braucht keine Selbstkontrolle, er braucht einen Blick in das Register.

Steuer: der Gewinn, der unter dem Freibetrag bleibt, und die kantonale Ausnahme

Gewinne aus bewilligten Grossspielen sind in der Schweiz bis zu einem Freibetrag je Einzelgewinn einkommenssteuerfrei; die ESTV nennt Sportwetten ausdrücklich als Grossspiel. Der Bundesfreibetrag liegt ab dem 1. Januar 2026 bei CHF 1’071’000; im Jahr 2025 betrug er CHF 1’070’400. Der kantonale Freibetrag unterscheidet sich davon, «je nach Kanton», und deshalb steht hier keine einzelne kantonale Zahl. Oberhalb des Freibetrags behält der Veranstalter 35 Prozent Verrechnungssteuer ein, die über die Steuererklärung zurückgeholt werden kann.

Für einen typischen Wettenden ist die Lage schlicht: kein Freibetrag in Sichtweite, kein Steuerabzug auf dem Gewinn. Eine Wette, die im dreistelligen Bereich ausgezahlt wird, bleibt einkommenssteuerfrei, und der Veranstalter zieht nichts ab. Wer täglich mit sehr hohen Einsätzen arbeitet, erreicht den Freibetrag trotzdem nicht — er gilt je Einzelgewinn, und CFH 1’071’000 gewinnt man nicht mit einem Basketballspiel. Diese Steuerfreiheit ist der konkrete Gegenwert dafür, dass zwei bewilligte Veranstalter nur zugelassene Sportarten anbieten dürfen.

Anders ist es bei Gewinnen aus dem Ausland. Diese unterliegen nicht der Verrechnungssteuer, dafür behandelt die kantonale Steuerpraxis im Thurgau Gewinne aus ausländischen Grossspielen unabhängig von der Höhe als volles Einkommen. Daraus folgt: Der Verzicht auf die Bewilligung ist nicht nur eine Aufsichtsfrage, er kann auch die Steuerlast eines Gewinns verändern. Wer das für seinen Wohnkanton wissen möchte, wendet sich an einen Steuerberater oder an die kantonale Steuerverwaltung.

Werbung und Gratisguthaben: was in der Schweiz nicht erlaubt ist

Die Werbung für Glücksspiele darf nicht aufdringlich oder irreführend sein und sich nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen richten. Werbung für ein in der Schweiz nicht bewilligtes Glücksspiel ist verboten und wird mit einer Busse von bis zu CHF 500’000 geahndet. Darum steht auf diesen Seiten eine Bewertung und keine Empfehlung: Wer beschreibt, was ein ausländischer Anbieter liefert, beschreibt ihn, und wirbt nicht für ihn. Ein Verbot, das zu einer Zeit-Werbeschranke führen würde, kennt das Gesetz nicht.

Gratisspiele und Gratisguthaben brauchen die vorgängige Zustimmung der Gespa; 2025 wurden 24 Zustimmungen an die Loterie Romande und 8 an Swisslos erteilt. Bonusbeträge und -bedingungen ergeben sich ausschliesslich aus den Teilnahmebedingungen des jeweiligen Veranstalters. Wer in einem Vergleich irgendwo eine Gratiswette geschenkt bekommt, sollte die Konditionen des Anbieters lesen, denn die 24 und die 8 Zustimmungen sind nicht die Rede von einem Angebot ohne Bedingungen.

Wer sein Kontoguthaben auszahlen will, kann es nicht auf ein beliebiges Konto überweisen lassen. Gewinne und Salden werden nur auf ein Zahlungskonto lauten auf den Namen des Kontoinhabers ausbezahlt; anonyme oder Krypto-Auszahlungen gibt es im bewilligten Schweizer Wettangebot nicht. Kredite an Spielende sind ebenfalls ausgeschlossen. Ein Instrument, mit dem Banken oder Kartennetzwerke Zahlungen an unerlaubte Wettseiten blockieren, kennt das Schweizer Recht nicht. Das ist wichtig, weil die Verlockung, sich auf ein solches Instrument zu verlassen, trügerisch ist: Es gibt also in der Schweiz keine Zahlungssperre, auf die man sich beim Setzen verlassen könnte.

Warum die Limiten vor dem Wettschein kommen

Die Reihenfolge ist kein Zufall und sie ist der Punkt, an dem sich der Schweizer Weg von einem Markt ohne solche Regeln unterscheidet. Wer dort ein Konto eröffnet und gleich einen Kombischein aus fünf Spielen abgibt, kann beliebig nachlegen; die Limite entsteht, wenn er sich selbst eine setzt. Wer sein Konto bei einem bewilligten Schweizer Veranstalter eröffnet, stösst zuerst auf die drei Felder. Das ist der ganze Unterschied: nicht der Wetteinsatz, sondern die Menge an Geld, die in einem Monat überhaupt hineingehen kann.

Wichtig ist dabei, was die Regel nicht tut. Sie stellt nicht die Frage, wie viel jemand ausgeben darf; sie verlangt, dass er es vorher für sich selbst entscheidet. Wer in den 30-Tage-Rahmen CHF 9’999 setzt, hat den maximalen Spielraum gewählt, den Swisslos zulässt. Wer weniger setzt, kann ihn später erhöhen, aber nicht sofort. Genau das ist der Sinn: Die Frist ist länger als die Aufregung eines Abends.

Häufige Fragen

Dürfen Schweizer Veranstalter überhaupt Wetten auf die EuroLeague anbieten?

Nur Swisslos mit Sporttip und die Loterie Romande mit Jouez Sport dürfen in der Schweiz Sportwetten veranstalten. Ob die EuroLeague im Programm steht, entscheidet die Gespa-Liste der zugelassenen Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten, Version vom 10.09.2026. Ausländische Anbieter dürfen hier nichts veranstalten, auch wenn ihre Seiten erreichbar sind.

Wer darf in der Schweiz Sportwetten veranstalten, und was bedeutet eine Bewilligung?

Sportwetten sind ein Grossspiel, für das eine Veranstalterbewilligung und zusätzlich eine Bewilligung pro Spiel nötig sind. Die Aufsicht liegt bei der Gespa, nicht bei der ESBK. Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter auf zwei begrenzt: Swisslos/Sporttip und Loterie Romande/Jouez Sport, jede mit eigenem Vertragsgebiet.

Wie viele Teams und Spiele umfasst die EuroLeague-Hauptrunde?

Ab der Saison 2025/26 spielt die EuroLeague mit 20 statt 18 Mannschaften; die Hauptrunde umfasst 38 Spiele im Hin- und Rückspiel. Danach folgen Playoffs: Die ersten sechs Teams stehen direkt qualifiziert, die Plätze 7 bis 10 spielen in den Play-ins um die letzten beiden Plätze, danach Best-of-five-Serien. Die Saison 2025/26 lief vom 30. September 2025 bis zum 24. Mai 2026.

Wie berechnet sich der Gewinn einer Wette, und was ist die Marge des Anbieters?

Bei Sporttip ergibt sich der Gewinn aus Einsatz mal Quote, bei Kombinationen aus dem Produkt der Einzelquoten, aufgerundet auf zwei Nachkommastellen und dann auf fünf Rappen abgerundet. Die Marge steckt in der Quote selbst. Bei einem Zwei-Weg-Markt mit je 1.90 beträgt die Auszahlungsquote rund 95 Prozent und die Marge rund 5 Prozent.

Welche Verlustlimiten müssen vor der ersten Wette gesetzt werden?

Bei Swisslos sind vor der ersten Sporttip-Teilnahme Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage zu setzen, mit einer Oberlimite von CHF 9’999 und CHF 1’000 für Personen unter 21 Jahren. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Zusätzlich ist eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage möglich. Eine gesetzliche Einzahlungsobergrenze gibt es nicht.

Wie werden Gewinne steuerlich behandelt, und was ändert der Wohnkanton?

Gewinne aus bewilligten Grossspielen sind bis zum Freibetrag je Einzelgewinn steuerfrei. Ab dem 1. Januar 2026 liegt der Bundesfreibetrag bei CHF 1’071’000, 2025 waren es CHF 1’070’400; der kantonale Freibetrag unterscheidet sich, «je nach Kanton». Oberhalb davon behält der Veranstalter 35 Prozent Verrechnungssteuer ein, die über die Steuererklärung zurückgeholt wird. Gewinne aus ausländischen Anbietern unterliegen nicht der Verrechnungssteuer, können kantonal aber anders behandelt werden.

Inhalt erstellt vom Team «kombibonusch»